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Aktuelle Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 17. Juni 2021


"People may die like chickens" - Dramatische Corona-Situation in Uganda
 
Bonner Verein sendet 2.500 Euro Soforthilfe

Bonn, den 17. Juni 2021.
Stotterndes Bild, Verbindungsabbrüche, Zeit verzögerndes Verstehen. Ein Video-Gespräch mit seinem ugandischen Partner Tony Wanyoike ist für Jens Hirschfeld vom Bonner Verein Hopeline Germany - Hilfe für Menschen in Uganda e.V. stets eine Herausforderung. Doch im Anschluss an die wackeligen 40 Minuten Kommunikation am Mittwochmorgen streicht sich Hirschfeld nachdenklich durch die Haare: "People may die like chickes - Die Menschen könnten hier wie die Hühner sterben", so skizziert sein Freund und Partner Tony mit großer Sorge die Situation in Uganda.
 
In Bonn und der Region genießen die Menschen immer mehr Freiheiten. Biergärten öffnen, Restaurantbesuche sind denkbar, Parks füllen sich. Die Pandemie ist auf dem Rückzug. Im ostafrikanischen Uganda steht der Bevölkerung ein weiterer, 42-tägiger strikter Lockdown bevor. COVID kehrt mit seiner hässlichen Fratze zurück.
 
Neben dem Umstand, dass die DELTA-Variante des Virus mehr und mehr um sich greift, auf die ungeimpfte Bevölkerung trifft und es einen massiven Sauerstoffmangel im Land gibt, sorgt der Lockdown immer wieder für Lebensmittelengpässe. Die Menschen leiden an Hunger! Ein Umstand weit hinter unserer Vorstellungskraft hier in Deutschland.
 
Laut Malteser International stieg die Zahl der Corona-Neuinfektionen kürzlich um rund 370 %. Die Dunkelziffer könnte deutlich höher liegen. Die Pandemie nimmt Kurs auf Gesamtafrika, befürchten manche.
 
Viele Projektteilnehmer sind Farmer. Ihre Produkte können sie zurzeit auf den geschlossenen Wochenmärkten nicht verkaufen. Schulen sind praktisch seit 14 Monaten durchgehend geschlossen. Was das für die zum Teil sehr kinderreichen Familien auf engem Raum bedeutet, kann man vielleicht in Ansätzen begreifen.
 
Ebenso sind "altbekannte" Krankheiten wie die Malaria wieder/weiter auf dem Vormarsch.


2.500 Euro Soforthilfe durch Hopeline Germany
Um die Menschen vor Ort zu unterstützen, sendet Jens Hirschfeld durch seinen Verein Hopeline Germany 2.500 Euro Soforthilfe nach Uganda. Davon werden vor Ort Masken, Medikamente, Desinfektionsmittel und Lebensmittel gekauft. Gerade Masken können aufgrund der staubigen Trockenzeit eigentlich kaum länger als einen Tag getragen werden.

"Jedem, der unser Wirken für die Menschen in Uganda unterstützen möchte, sind wir sehr dankbar. Unser junger gemeinnütziger Verein freut sich über Spenden für die Menschen in den Projekten", so Hirschfeld.

www.hopeline-germany.de/spende


Über Hopeline Germany - Hilfe für Menschen in Uganda e.V.
Unser gemeinnütziger Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, die Lebenswelten von Menschen in Uganda nachhaltig positiv zu verändern. Damit sie die Chance auf eine selbstbestimmte Zukunft haben. In den Bereichen Bildung, Women's Empowerment und Medical Health Care soll für positive und transparente Veränderung gesorgt werden.

Vereinsgründer Jens Hirschfeld besucht die Projekte vor Ort seit Jahren regelmäßig.
 
Spendenkonto
Hopeline Germany e.V.
Raiffeisenbank Rheinbach
IBAN: DE76 3706 9627 0079 1920 15
BIC: GENODED1RBC

Jens Hirschfeld besucht die Projekte im Februar 2020

Pressemitteilung vom 12. Januar 2021


20 Bildungspaten in 2020
Bonner Verein ermöglicht Schulbesuche in Uganda

 
Bonn, den 12. Januar 2021.

Ein Jahr nach seiner Gründung kann der gemeinnützige Bonner Verein Hopeline Germany – Hilfe für Menschen in Uganda e.V. 20 Kindern einen Schulbesuch ermöglichen. Für viele Menschen in dem ostafrikanischen Land ist der Zugang zu Bildung nur ein Traum. Der Schulbesuch nimmt nach Abschluss der Grundschule drastisch ab. Kinder müssen früh anfangen, ihre Familie zu unterstützen. Sich um jüngere Geschwister kümmern. Beide Elternteile arbeiten hart in der Landwirtschaft.

Hopeline Germany Gründer Jens Hirschfeld blickt auf ein bewegtes Jahr zurück: „Bildung ist Zukunft. Großartig, wie wir im ersten Jahr unseres Bestehens und trotz der Corona-Krise unterstützt worden sind. Unsere Spenderinnen und Spender sind das Fundament unseres Wirkens. Sie alle machen unsere Arbeit für die Menschen in Uganda erst möglich.“ 

Das ugandische Schulsystem hat seine Wurzeln aus der britischen Kolonialzeit. Das Schuljahr ist unterteilt in Trimester (Terms), die jeweils durch kleine Ferien unterbrochen sind. Nach jedem Term wird ein Zeugnis erteilt. Anfang Dezember, am Ende des dritten Terms, gibt es eine Prüfungsphase und das letzte Zeugnis. Schuluniform ist Pflicht. Jede Schule kreiert ihre eigene Uniform. Unterrichtet wird ganztags.

Corona-Soforthilfen
Nicht nur im Bildungssektor helfen Hirschfeld und sein Team. Im zentralugandischen Hinterland werden zwei Frauengruppen im Rahmen eines Women’s Empowerment Programms begleitet. Ein lokales Medical Center für die Landbevölkerung erhält Zugang zu Medikamenten und Einmalmaterialien. 

Aufgrund akuter Nahrungsmittelknappheit hat der aus Spenden finanzierte Verein im letzten Jahr zweimal Corona-Soforthilfen in die Projekte überwiesen. Der ugandische Partner vor Ort hat – trotz eines strengen Lockdowns – davon Masken, Medizin und Hygieneartikel gekauft und an Frauen und Kinder verteilt.

Creative Learning Center in 2021
Für 2021 steht der Bau eines Creative Learning Centers an. Einer Art Volkshochschule, in der die Frauen aus den Projekten sich fortbilden können. Sei es in den Bereichen Kunsthandwerk, Näharbeiten, nachhaltige Landwirtschaft oder Familienplanung. Das Zentrum soll zu einem zentralen Ort der Erwachsenenbildung werden.

Das Creative Learning Center soll ein weiterer Leuchtturm der Hoffnung werden. Zusammen mit unserer ugandischen Partnerorganisation möchten wir einen Ort schaffen, der Hilfe zur Selbsthilfe erlebbar macht“, so Hirschfeld.

Sobald es wieder möglich ist, wird der Bonner die Projekte persönlich besuchen. Er hofft auf eine Reise noch in diesem Jahr.

Jens Hirschfeld besucht die Wellshine Junior School im Februar 2020

Pressemitteilung vom 05. März 2020


Wenn aus Träumen Pläne werden - Bonner gründen gemeinnützigen Verein für Menschen in Uganda
 
Bonn, den 05. März 2020. Die Bonner Jens Hirschfeld und Henning Wahlen haben zusammen mit Freunden und der Familie den gemeinnützigen Verein Hopeline Germany – Hilfe für Menschen in Uganda e. V. gegründet. Der unabhängige und 100% spendenfinanzierte Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, die Lebenswelten von Menschen im zentralugandischen Hinterland nachhaltig zu verändern. Damit sie die Chance auf eine lebenswerte und selbstbestimmte Zukunft haben.
Inspiriert von einem mehrmonatigen Aufenthalt in Entwicklungshilfeprojekten in Uganda im Jahr 2014 hat sich Hirschfeld vorgenommen, dort Schritt für Schritt professionell zu helfen. Das Ganze geschieht komplett auf ehrenamtlicher Basis. 

Schon vor der Vereinsgründung vor knapp einem Monat haben die beiden 40jährigen in den letzten sechs Jahren bereits rund 30.000 Euro an Spenden akquiriert. Mit dem Benefiz-Event „Kick it for Uganda“ haben sie eine regionale Charity-Veranstaltung aus der Taufe gehoben. Seit 2015 sind Teams aus ganz NRW bei dem sportlichen Kick für die gute Sache vereint und bis zu 500 Menschen besuchen Jahr für Jahr das bunte Fest für die Menschen in Uganda.

Regelmäßige Projektbesuche von 2015 bis 2020

Ende Februar sind Hirschfeld und Wahlen von einem Besuch in den Projekten rund um die Stadt Lugazi zurückgekehrt. Mit ihrem Partner vor Ort, dem Ugander Tony Wanyoike, haben sie sich einen aktuellen Überblick verschafft. Tony Wanyoike ist das Herz und Hirn der Hopeline Organisation in Uganda und hat die Projekte einst aus der Taufe gehoben. Er selbst sieht sich als "community developer" und ist ein anerkannter Mann in und um Lugazi. Wo immer Menschen auf ihn zu sprechen kommen, reden sie mit höchstem Respekt und Begeisterung über den 35jährigen Visionär. Er lässt sie an eine lebenswerte Zukunft glauben.

„Es tut gut, direkt vor Ort zu sein und sich ein Bild zu machen. Mit den Menschen zu sprechen und sich mit ihnen über ihre Bedürfnisse auszutauschen. Dadurch können wir unseren Spenderinnen und Spendern ein realistisches Bild der Situation vermitteln und aktuell notwendige Bedarfe ermitteln“, so Wahlen.

Schulbau, Women‘s Empowerment, Medizinische Hilfe und Karneval in Uganda

Eckpfeiler des Wirkens von Hopeline Germany sind Projekte im Hinterland des Buikwe District in Zentraluganda. Mit den bisherigen Spenden wurde der Bau einer Schule ermöglicht. Unter anderem wurden dafür ganz konkret über 100 hölzerne Schulbänke gesponsert. Die neue Wellshine Junior School ermöglicht rund 900 Schülerinnen und Schülern den Zugang zu Bildung. Viele von ihnen besuchen zum allerersten Mal eine Bildungseinrichtung.

Zudem werden im Rahmen eines „Women‘s Empowerment Programm“ zwei Frauengruppen beispielsweise durch die Bereitstellung von Saatgut für ihre Felder oder den Kauf von Nähmaschinen zur Produktion von Kleidung nachhaltig gefördert. Beim Besuch der Frauengruppen am Weiberdonnerstag stimmten Wahlen und Hirschfeld das "Trömmelche" an und die musikalischen und tanzfreudigen Damen hatten damit ihre helle Freude.

Die medizinische Ausstattung eines Gesundheitszentrums für die Landbevölkerung gehört ebenfalls zum Engagement.     

Jede Spende macht einen Unterschied

Als junger Verein gilt es nun, Spenderinnen und Spender zu finden, die das Wirken für die Menschen in Uganda möglich machen. „Wir sind uns natürlich darüber im Klaren, dass es 10.000de Projekte gibt, die man unterstützen kann. Doch frohen Mutes hoffen wir, dass Bonnerinnen und Bonner und Menschen aus ganz Deutschland gerade unseren Mikrokosmos der Hilfe unterstützenswert finden. Für alle Fragen rund um die Projekte stehen wir stets gerne zu Verfügung", so Jens Hirschfeld.

Wer sich detaillierter über das Wirken des gemeinnützigen Bonner Vereins informieren möchte kann das über die Sozialen Medien und unter www.hopeline-germany.de tun.

Kontoverbindung Hopeline Germany – Hilfe für Menschen in Uganda e.V.
Raiffeisenbank Rheinbach
IBAN: DE76 3706 9627 0079 1920 15
 

Wichtige warme Mahlzeit: Maisbrei und Bohnen

Pressebericht General Anzeiger Bonn vom 10.06.2020

Pressebericht General Anzeiger Bonn vom 06.06.2020