Projekte

Wellshine Junior School - Das Leuchtturm-Projekt

Jens und Henning beim Besuch der Schule im Februar 2020

Es geht um Kinder wie diese beiden Jungen

Werden Sie Bildungspaten - Bildung ist Zukunft


Warum sollte eine Patenschaft übernommen werden?

Für viele Kinder in Uganda ist der Zugang zu angemessener Bildung nur ein Traum. Der Schulbesuch nimmt nach Abschluss der Grundschule drastisch ab. Oft müssen die Kinder anfangen, ihre Familie zu unterstützen oder sich um jüngere Geschwister kümmern, da beide Elternteile - häufig in der Landwirtschaft - hart arbeiten.

Mit unserer Unterstützung kann die Hopeline Organisation in Uganda, diese Träume für Kinder verwirklichen. Kinder, die sonst durch die Lücken des dortigen Systems fallen würden und deren Familien sich einen Schulbesuch schlicht nicht leisten können. Unser verlässlicher Partner wählt zusammen mit Eltern, einem zuständigen Gemeindeberater und Lehrern Schülerinnen und Schüler aus, die Teil einer Patenschaft werden sollten.

Es wird im Rahmen der Möglichkeiten stets versucht, eine Art "Kommunikationslinie" zwischen Paten und Schülern bereitzustellen. Manche Paten erhalten von Zeit zu Zeit gerne Schulberichte, Fotoalben, Briefe oder ähnliches von dem Kind, das sie fördern. Wir setzen uns dafür ein, dass zwischen Paten und begünstigten Kindern (Familien) ein kontiniuerliches Maß an Kontakt und Nähe entsteht. Paten können damit nicht nur an der Entwicklung teilhaben und ein möglichst direktes Ergebnis ihrer kontinuierlichen Unterstützung sehen. Sie haben bei Interesse zudem die Option, die  Kinder selbst mit Informationen über ihr eigenes Leben auf dem Laufenden zu halten.

Perspektivisch - wenn es für beide Seiten angebracht erscheint - ist ein gegenseitiges Kennenlernen vor Ort in Uganda denkbar.

45 Euro pro Term (ein Schuljahr = 135 Euro) decken den Bedarf für den Schulbesuch, Schuluniformen, Mahlzeiten (Maisbrei und Bohnen, etwas Obst), Berufsberatung und Zugang zu Gesundheitsdiensten.

Education is the most powerful weapon which you can use to change the world

Die Förderung der Bildung eines Kindes ist eine lebensverändernde Hilfe. Sie ermöglicht den Schulbesuch für Kinder, die sonst nicht die Chance haben. Insbesondere wenn ein Kind einen oder beide Elternteile verloren hat oder deren Familie sich keinen Unterricht leisten kann. Bildungspatenschaften stärken nicht nur das Kind, sondern auch die komplette Familie, indem sie die finanzielle Belastung für Familien in Schwierigkeiten verringern. Unser Partner befasst sich zudem mit weiteren "Bildungshindernissen" und stellt bei Bedarf Dinge wie Lehrbücher, Rucksäcke, Sportgeräte und Uniformen. Durch eine Patenschaft werden die Schülerinnen und Schüler also mit den so notwendigen Ressourcen unterstützt, die sie benötigen, um in der Schule präsent zu sein und die sozialen und akademischen Fähigkeiten zu erwerben, die für eine möglichst erfolgreiche Zukunft in Uganda erforderlich sind.

14 Patenschaften bisher

Hopeline Germany selbst ist bereits in der glücklichen Lage, das Schulgeld für folgende vier Kinder für ein Jahr zu stellen: Nakalawa Sandra, Namawulula Martin, Nasamba Joyce, Musumami Charles (siehe Infos). Wir geben ihnen und ihren Familien Hoffnung und die Gemeinschaft, aus der sie stammen, ist stolz und freut sich sehr über diese Chance für jemanden aus ihren Reihen.

Hinzu kommen akutell 8 weitere Paten, die unserem Verein ihr Vertrauen schenken und 10 Kindern eine Bildungspatenschaft für ein Jahr ermöglichen.

Insgesamt realisieren wir dank unserer Spenderinnen und Spender also bereits für 14 Kinder ein Jahres-Patenschaft. Hoffentlich folgen noch viele weitere!

 

Informationen über das Schulsystem in Uganda

Sandra und Martin (Klick)

Joyce und Charles (Klick)

Die alte Schule in Kkoba

Der Neubau im Jahr 2019

Kurze Geschichte der Wellshine Junior School (ehemals Kkoba School)


Im Bezirk Kkoba, der gut drei Autostunden entfernt von der ugandischen Hauptstadt Kampala in Zentraluganda liegt, ist zwischen 2014 und 2019 ein Leuchtturm der Hilfe entstanden. Eine massive Schule für rund 1.000 Schülerinnen und Schüler! Dort, wo jahrelang einzig ein Bretterverschlag maximal 40 Kindern gleichzeitig den so wichtigen Zugang zu Bildung ermöglichte.

Für die Familien der Region und ihre vielen Kinder ist das ein Meilenstein. Einige der Schülerinnen und Schüler sind Waisen. Zusätzlich zum Unterricht bekommen sie täglich mindestens eine warme Mahlzeit (zum Beispiel Maisbrei mit Bohnen, Süßkartoffeln oder Kochbananen). Sie besuchen im Gegensatz zu ihren Eltern oder Geschwistern oft zum ersten Mal eine Schule.

Der erste große Meilenstein, der Bau der Schule, ist geschafft. Nun gilt es, einen regelmäßigen und geordneten Schulablauf, ausreichend Unterrichtsmaterial, motivierte und ausgebildete Lehrkräfte (ebenso ihr Gehalt) und vieles mehr zu gewährleisten.

Auf dem Gelände der Schule passiert aktuell bereits viel. So wird zum Beispiel an Schlafstätten für Schüler und Lehrer von außerhalb gebaut. Eine eigene Schulküche soll die Verpflegung vor Ort ermöglichen. Ebenso entsteht ein Sportplatz.

Tony Wanyoike spricht über die vielen positiven Auswirkungen auf die Community (Video: Purpose Projects)

Der Haupteingang zur neuen Schule in Kkoba
Durch Hopeline Germany finanzierte Schulbänke