Projekte

Bildung ist Zukunft

Bildungspatenschaften, Schulbau- und Ausstattung & mehr

Unsere Patenkinder - Betty, Charles, Choline, Hailah, Hilda, Huseni, Joyce, Martin, Pius, Pricilla, Raimond, Ruth, Sandra, Shadia, Sharon, Solomon, Sumaya, Timothy, Yigulu, Zulufa

Informationen für Bildungspaten

Uns erreichen regelmäßig Anfragen für die Übernahme einer Bildungspatenschaft. Diese können wir zurzeit leider nicht erfüllen. Mit 20 Patenschaften haben wir vor zwei Jahren ein angestrebtes Etappenziel erreicht. Bis auf Weiteres möchten wir uns auf diese 20 Kinder und ihre Familien fokussieren. Jede Patenschaft benötigt individuelle Betreuung, Zeit und Engagement. Gerade dann, wenn man hier in Deutschland und in Uganda in kleinen Strukturen und auf unserer Seite komplett ehrenamtlich wirkt.

In Zukunft möchten wir gemeinsam mit unserem Partner daran arbeiten, für jedes einzelne Patenkind die bestmögliche Unterstützung daraus abzuleiten. Vorhandene Strukturen zu verbessern, kritisch zu hinterfragen, auszubauen und innovative Wege zu entwickeln. Damit die Kinder und Jugendlichen diese Chance auf Bildung besonders gut wahrnehmen und sich darauf fokussieren können.   

Warum eine Patenschaft?

Für viele Kinder in Uganda ist der Zugang zu Bildung nur ein Traum. Der Schulbesuch nimmt nach Abschluss der Grundschule drastisch ab. Oft müssen die Kinder anfangen, ihre Familie zu unterstützen oder sich um jüngere Geschwister kümmern, da beide Elternteile - häufig in der Landwirtschaft - hart arbeiten.

Mit unserer Unterstützung kann die Hopeline Organisation in Uganda, diese Träume für Kinder verwirklichen. Kinder, die sonst durch die Lücken des dortigen Systems fallen würden und deren Familien sich einen Schulbesuch schlicht nicht leisten können. Unser verlässlicher Partner wählt zusammen mit Eltern, einem zuständigen Gemeindeberater und Lehrern Schülerinnen und Schüler aus, die Teil einer Patenschaft werden sollten.

Unsere Bildungspaten erhalten mindestens zweimal im Jahr Updates, Schulberichte und Fotos rund um ihr Patenkind.

175 Euro decken den Bedarf für den Schulbesuch für ein Jahr. Enthalten sind die Schuluniform, Mahlzeiten (Maisbrei und Bohnen, etwas Obst), Berufsberatung und Zugang zu Gesundheitsdiensten.

Joyce (links) freut sich über ihren Paten aus Deutschland

Image

Betty (links) kann dank der Patenschaft die Schule besuchen.

Image

 

Education is the most powerful weapon which you can use to change the world

Eine Bildungspatenschaft ist eine lebensverändernde Hilfe. Denn sie ermöglicht den Schulbesuch für Kinder, die sonst nicht die Chance haben.

Insbesondere, wenn ein Kind einen oder beide Elternteile verloren hat oder deren Familie sich keinen Unterricht leisten kann. Bildungspatenschaften stärken nicht nur das Kind, sondern auch die komplette Familie, indem sie die finanzielle Belastung für Familien in Schwierigkeiten verringern. Unser Partner befasst sich zudem mit weiteren "Bildungshindernissen" und stellt bei Bedarf Dinge wie Lehrbücher, Rucksäcke, Sportgeräte und Uniformen. Durch eine Patenschaft werden die Schülerinnen und Schüler also mit den so notwendigen Ressourcen unterstützt, die sie benötigen, um in der Schule präsent zu sein und die sozialen und akademischen Fähigkeiten zu erwerben, die für eine möglichst erfolgreiche Zukunft in Uganda erforderlich sind.

Informationen über das Schulsystem in Uganda

Informationen über Patenschaftsmodelle

 

Grace Daycare & Primary School

Seit Juni 2022 finanzieren wir die Ausstattung - Schulbücher, Stühle, Bänke und Schränke - für die Schulbibliothek der Grace Daycare & Primary School. Direktorin Liz, die Lehrerinnen und Lehrer und die Schülerinnen und Schüler sind sehr glücklich und dankbar. Danke an unseren Partner The Real Uganda und Leslie Weighill, dass wir gemeinsam für Menschen in Uganda wirken. Mit einem Teil der Erlöse von Kick it for Uganda 2022 werden wir zudem für neue Schlafstätten und Moskito-Netze für den Teil der Tagesschule der Grace Daycare sorgen.

 

Die Schule befindet sich in Nanga, in der Nähe des Handelszentrums Nakifuma im Mukono Bezirk Sie wurde 1996 von Regina Mukiibi gegründet, einer HIV-positiven Frau, die einen Bruder und eine Schwester durch die Krankheit verloren hatte. Da HIV/AIDS und andere gesundheitliche und wirtschaftliche Probleme Süd-Zentral-Uganda weiterhin plagen, werden immer mehr Kinder in die Obhut von Großfamilien gegeben, die sie nur mit Mühe ernähren und ausbilden können.

Für einige Kinder in schwierigen Situationen bietet die Schule ein zweites Zuhause. Die Schule betreut etwa 150 Kinder vom Kindergarten bis zur 7. Grundschulklasse. Es gibt 15 Kinder, die dort leben. Diese Kinder sind keineswegs zur Adoption freigegeben. Sie werden einfach nur sicher untergebracht, ernährt und unterrichtet. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem ihre Familien die Verantwortung wieder übernehmen können.

Direktorin Liz, die Schwester von Regina Mukibi, unterrichtet täglich und setzt sich in der Gemeinde für gefährdete Kinder in der Umgebung ein. Sie hat eine ganze Reihe von Schulbüchern für die Grundschulklassen 1 bis 7 aufgelistet. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Mathematik, Naturwissenschaften, Sozialkunde und Englisch, von denen jeweils mehrere Exemplare vorhanden sind.

 
Direktorin Liz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kurze Geschichte der Wellshine Junior School

Eines unserer ersten Projekte war die finanzielle Beteiligung beim Bau einer auf solidem Grund errichteten Schule im abgelegenen, ländlichen und von großer Armut geprägten Bezirk Kkoba.

Kkoba liegt gute drei Autostunden entfernt von der ugandischen Hauptstadt Kampala in Zentraluganda. Zwischen 2017 und 2019 ist dank unserer und neuseeländischer Unterstützung ein Leuchtturm der Hilfe entstanden. Ein massives, neues Schulgebäude. Dort, wo jahrelang einzig ein Bretterverschlag maximal 40 Kindern gleichzeitig den so wichtigen Zugang zu Bildung ermöglichte.

Für die Familien der Region und ihre vielen Kinder ist das ein Meilenstein. Neben der Sicherstellung eines regelmäßigen Unterrichts, bekommen die Schülerinnen und Schüler täglich mindestens eine warme Mahlzeit (zum Beispiel Maisbrei mit Bohnen, Süßkartoffeln oder Kochbananen). Sie besuchen im Gegensatz zu ihren Eltern oder Geschwistern oft zum ersten Mal eine Schule. Einige von ihnen sind, in Uganda nicht unüblich, Halb- oder Vollwaisen. 

Die Herausforderung für die Zukunft liegt unter anderem darin, den regelmäßigen und geordneten Schulablauf, ausreichend Unterrichtsmaterial, motivierte und ausgebildete Lehrkräfte (ebenso ihr Gehalt) und vieles mehr zu gewährleisten.

Die alte Schule in Kkoba

Jens und Henning beim Schulbesuch im Februar 2020

Der Neubau im Jahr 2019

Maisbrei und Bohnen aus der Schulkantine

Der Haupteingang zur neuen Schule in Kkoba
Durch Hopeline Germany finanzierte Schulbänke

Tony Wanyoike spricht über die vielen positiven Auswirkungen auf die Community (Video: Purpose Projects)