Kaffeeanbau und Kaffeehandel

Auf dem Weg zu den Projekten in sattgrüner Landschaft
Mit dem Fahrrad geht es zurück ins Dorf

Zukunftsprojekt Kaffeeanbau und Kaffeehandel

Durch das Women's Empowerment Program wird bereits einiges dafür getan, Frauen in wirtschaftlicher, sozialer und traditioneller Hinsicht zu stärken. Ein neues Projekt soll nun zukünftig Frauen und Männer mehr miteinander verbinden. Auf Augenhöhe und mit Respekt.

Bisher gibt es für die Frauen aus Mayindo und Bulyantete bereits Hilfestellung, um kleine "Unternehmen" zu gründen oder eigene Landwirtschaft zu betreiben, um Lebensmittel zu ernten und Kunsthandwerk zu verkaufen. Viele Frauen verfügen über bemerkenswerte praktische Fähigkeiten.

Zudem wurde eine Mikrokredite-Initiative geschaffen, durch die sich langfristig die Chance dazu ergibt, wirtschaftlich autark zu werden.

Über 80 Frauen (und ihre Familien) sind Teil des Programmes. Sie verdienen durch das Programm nicht selten erstmals ein eigenes kleines Einkommen, kommen zusammen, um ihre Erfolge und Herausforderungen zu teilen und ihre Kinder zur Schule zu schicken.

Die Hope Line Organisation hat in den Dörfern Kkoba, Mayindo und Bulyantete zudem in weiterer Hinsicht gewirkt. Um die Gemeinden mit sicherem Wasser zu versorgen, wurden Brunnen und Bohrlöcher errichtet.

Neues Projekt bezieht Frauen und Männer mit ein

Die bisherigen Erfolge in der Community lassen hoffen, dass ein neues Projekt genutzt werden kann, um auf eine völlig neue Art und Weise zu helfen.

Wir möchten in den Kaffeehandel in der Region Kkoba einsteigen. Lokale Bäuerinnen und Bauern sollen für den Anbau von Arabica-Kaffee geschult werden. 

Zum Beispiel auf dem Markt in Lugazi soll in Zukunft Kaffee verkauft werden
Die Damen arbeiten stundenlang ausdauern in den Feldern
Schulung lokaler Bauern

40 Junglandwirte werden geschult. Diese Landwirte sind derzeit in erster Linie Subsistenzlandwirte (sie erwirtschaften, was materiell und sozial zum alltäglichen Überleben benötigt wird) und nicht Teil der formellen Wirtschaft. Das Wenige, was noch übrig ist, verkaufen sie an lokale Händler. 

In der Regel werden überwiegend Bananen und Robusta-Kaffee angebaut. Robusta benötigt Platz zwischen den Pflanzen, liefert weniger Bohnen und wird zu einem niedrigeren Preis als Arabica-Kaffee verkauft. Arabica-Kaffee wächst das ganze Jahr über. Unter anderem das ermöglicht, ein gleichbleibendes Einkommen zu erzielen.  Diese Landwirte werden über das Uganda Coffee Marketing Board einen garantierten Markt für ihre Ernte haben.

Hope Line Uganda hat sich zum Ziel gesetzt, jedes Jahr acht Runden für den Kauf und Verkauf von Kaffee zu absolvieren. Mit jeder Runde Kaffeeverkauf sollen dann rund 4.000 US-Dollar Gewinn erzielt werden. So der derzeitige Plan.

Grundschule für Mayindo 

Die Einnahmen aus dem Kaffeehandel werden für den Bau einer Schule in Mayindo verwendet. Derzeit existiert dort noch keine Grundschule. Ein lokaler Grundbesitzer hat 2 Morgen Land für den ausdrücklichen Zweck des Baus einer Schule gespendet. Davon profitieren möglicherweise 180 Familien. 

Weitere Ziele der zukünftigen Zusammenarbeit von Frauen und Männern 

Mayindo-Männer und -Frauen erlernen (einfache) Fähigkeiten zur Stärkung der Familie 

  • Kommunikation
  • Respekt
  • Gemeinsames Erziehen und Ernähren der Kinder
  • Sparkonten für zukünftige Bedürfnisse zusammen zu gründen
  • Häusliche Gewalt darf keine Option mehr sein
  • Mehr Respekt zwischen Kindern und ihren Eltern
  • Mehr Kinder mit Grundschulabschluss in der Region
  • Besser ernährte und gesündere Kinder