Bildung ist Zukunft!

Patenschaftsprogramm und die Wellshine Junior School 

Werden Sie Bildungspaten

Wichtige Informationen:

Mit dem Erreichen von 20 Patenschaften in 2020 haben wir ein erstes wichtiges Etappenziel erreicht. Jede Patenschaft benötigt individuelle Betreuung, Zeit und Engagement. Gerade dann, wenn man hier in Deutschland und in Uganda in kleinen Strukturen und auf unserer Seite komplett ehrenamtlich wirkt.

In 2021 möchten wir gemeinsam mit unserem Partner vorhandene Strukturen ausbauen und neue Wege entwickeln, wie wir die Patenschaft Spender*Innen in Deutschland transparent und regelmäßig abbilden (drei Berichte pro Jahr, Bilder & Co.) können. Das soll und muss sich einspielen. Damit beide Seiten voneinander lernen und wir das von uns gewählte Patenschaftsmodell überprüfen. Viel hilft hier nicht unbedingt viel.

Deshalb wollen wir 2021 als Übergangsphase sehen, um ab 2022 weitere Patenschaften zu ermöglichen.

Warum sollte eine Patenschaft übernommen werden?

Für viele Kinder in Uganda ist der Zugang zu Bildung nur ein Traum. Der Schulbesuch nimmt nach Abschluss der Grundschule drastisch ab. Oft müssen die Kinder anfangen, ihre Familie zu unterstützen oder sich um jüngere Geschwister kümmern, da beide Elternteile - häufig in der Landwirtschaft - hart arbeiten.

Mit unserer Unterstützung kann die Hopeline Organisation in Uganda, diese Träume für Kinder verwirklichen. Kinder, die sonst durch die Lücken des dortigen Systems fallen würden und deren Familien sich einen Schulbesuch schlicht nicht leisten können. Unser verlässlicher Partner wählt zusammen mit Eltern, einem zuständigen Gemeindeberater und Lehrern Schülerinnen und Schüler aus, die Teil einer Patenschaft werden sollten.

Es wird im Rahmen der Möglichkeiten stets versucht, eine Art "Kommunikationslinie" zwischen Paten und Schülern bereitzustellen. Manche Paten erhalten von Zeit zu Zeit gerne Schulberichte, Fotoalben, Briefe oder ähnliches von dem Kind, das sie fördern. Wir setzen uns dafür ein, dass zwischen Paten und begünstigten Kindern (Familien) ein kontinuierliches Maß an Kontakt und Nähe entsteht. Paten können damit nicht nur an der Entwicklung teilhaben und ein möglichst direktes Ergebnis ihrer kontinuierlichen Unterstützung sehen. Sie haben bei Interesse zudem die Option, die  Kinder selbst mit Informationen über ihr eigenes Leben auf dem Laufenden zu halten.

Perspektivisch - wenn es für beide Seiten angebracht erscheint - ist ein gegenseitiges Kennenlernen vor Ort in Uganda denkbar.

45 Euro pro Term (ein Schuljahr = 135 Euro) decken den Bedarf für den Schulbesuch, Schuluniformen, Mahlzeiten (Maisbrei und Bohnen, etwas Obst), Berufsberatung und Zugang zu Gesundheitsdiensten.

Joyce (links) freut sich über ihren Paten aus Deutschland

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Betty (links) kann dank der Patenschaft die Schule besuchen.

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Education is the most powerful weapon which you can use to change the world

Die Förderung der Bildung eines Kindes ist eine lebensverändernde Hilfe. Sie ermöglicht den Schulbesuch für Kinder, die sonst nicht die Chance haben. Insbesondere wenn ein Kind einen oder beide Elternteile verloren hat oder deren Familie sich keinen Unterricht leisten kann. Bildungspatenschaften stärken nicht nur das Kind, sondern auch die komplette Familie, indem sie die finanzielle Belastung für Familien in Schwierigkeiten verringern. Unser Partner befasst sich zudem mit weiteren "Bildungshindernissen" und stellt bei Bedarf Dinge wie Lehrbücher, Rucksäcke, Sportgeräte und Uniformen. Durch eine Patenschaft werden die Schülerinnen und Schüler also mit den so notwendigen Ressourcen unterstützt, die sie benötigen, um in der Schule präsent zu sein und die sozialen und akademischen Fähigkeiten zu erwerben, die für eine möglichst erfolgreiche Zukunft in Uganda erforderlich sind.

20 Patenschaften in 2020

Insgesamt realisieren wir dank unserer Paten 20 Kindern eine Bildungspatenschaft:

Betty, Charles, Choline, Hailah, Hilda, Huseni, Joyce, Martin, Mukisa, Pricilla, Raimond, Ruth, Sandra, Shadia, Sharon, Solomon, Sumaya, Timothy, Yigulu und Zulufu dürfen eine Schule besuchen.

Jens und Henning beim Schulbesuch im Februar 2020

Maisbrei und Bohnen aus der Schulkantine

Kurze Geschichte der Wellshine Junior School


Im Bezirk Kkoba, der gut drei Autostunden entfernt von der ugandischen Hauptstadt Kampala in Zentraluganda liegt, ist zwischen 2014 und 2019 ein Leuchtturm der Hilfe entstanden. Eine massive Schule für rund 1.000 Schülerinnen und Schüler! Dort, wo jahrelang einzig ein Bretterverschlag maximal 40 Kindern gleichzeitig den so wichtigen Zugang zu Bildung ermöglichte.

Für die Familien der Region und ihre vielen Kinder ist das ein Meilenstein. Einige der Schülerinnen und Schüler sind Waisen. Zusätzlich zum Unterricht bekommen sie täglich mindestens eine warme Mahlzeit (zum Beispiel Maisbrei mit Bohnen, Süßkartoffeln oder Kochbananen). Sie besuchen im Gegensatz zu ihren Eltern oder Geschwistern oft zum ersten Mal eine Schule.

Der erste große Meilenstein, der Bau der Schule, ist geschafft. In Zukunft gilt es, einen regelmäßigen und geordneten Schulablauf, ausreichend Unterrichtsmaterial, motivierte und ausgebildete Lehrkräfte (ebenso ihr Gehalt) und vieles mehr zu gewährleisten.

Auf dem Gelände der Schule passiert viel. So wird zum Beispiel an Schlafstätten für Schüler und Lehrer von außerhalb gebaut. Eine eigene Schulküche soll die Verpflegung vor Ort ermöglichen. Ebenso entsteht ein Sportplatz.

Die alte Schule in Kkoba

Der Neubau im Jahr 2019

Der Haupteingang zur neuen Schule in Kkoba
Durch Hopeline Germany finanzierte Schulbänke

Tony Wanyoike spricht über die vielen positiven Auswirkungen auf die Community (Video: Purpose Projects)